03.06.-06.06.2021 RK SELB-SCHÖNWALD - RoF - Achslach 2021
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Am 03.06 Fronleichnam machten sich 9 Kameraden (Wolrab Reinhard, Biedermann Heinz, Seidel Herbert, Wunderlich Jürgen, Kastl Jürgen, Drechsel Stefan, Thüring Günther, Drachsler Jens und Troppmann Alexander) der RK Selb- Schönwald auf zu einer Reise ohne Frauen nach Achslach zu Ihrer lang bekannten Forsthütte in Ödwies. Nach langer und spannender Planung wegen der Corona Regeln und ständig veränderten Inzidenzfällen wurde beschlossen privat und nicht über den Verband zu fahren. Die erste Rast wurde wie immer am Parkplatz nach Schwandorf abgehalten. Zur Verpflegung gabs ein 11- Seidel mit Semmel und Wurst. Kurz nach Mittag erreichten wir unser Ziel die Ödwies. Kamerad Heinz Biedermann erwartete uns schon und nach kurzer Einweisung durch den Hüttenwart Erwin Hartl, der RK Achslach konnten wir unser Vornehmen starten. Bezug der Betten, Inventur des Biervorrates sowie Inbetriebnahme des Lagerfeuers funktionierte routiniert. Am Nachmittag erkundeten die Kameraden noch den Aussichtsturm am Hirschenstein mit tollem Blick zum Arber und ins Donautal mit Straubing und Deggendorf. Der Abend verlief gemütlich bei Lagerfeuer, Grillen und Kartenspielen. Für einen nicht namentlich erwähnten Kameraden fand er jedoch ein jähes Ende. Beim Versuch die Gaslaternen im Haus anzuzünden, stürzte er vom Stuhl auf den Fliesenboden und verletzte sich im Gesicht. Nach erster Wundversorgung wurde er von weitern Kameraden zu Bett gebracht. Am Morgen wurde das Frühstück geräuschlos von allen Kameraden serviert, verspeist und aufgeräumt. Den Kameraden wurde ans Herz gelegt den nächtlichen Sturz doch mal ärztlich prüfen zu lassen, was eine Fahrt ins Klinikum Deggendorf nach sich zog. Früh morgens einen fahrtauglichen Fahrer zu finden, stellte sich dabei als die schwierigste Aufgabe dar. Der Befund im Klinikum war kurz gestellt, alles In Ordnung nichts gebrochen, Nase nur verstaucht und geschwollen. Weiterfeiern möglich, aber nicht mehr so ausgiebig wie vorher. Die Wandergruppe vom Kamerad Wumpi machte sich zeitgleich auf den Weg zu der Kötzdinger Hütte und den Rauchsäulen. Der verunfallte zog sich zur Genesung auf die Hütte zurück, wo seine Kameraden am Lagerfeuer den schönen Tag beim Karten genossen. Am späten Nachmittag kam auch das Wanderteam zurück. Kamerad Rabe sah sehr ausgelaugt aus und auf Nachfrage wie es denn war, kam nur „surwos mach iech nie mejer, die ham doch an Schloch“. Was er am nächsten Tag auch durchzog. Keine Wanderung mehr mit Rabe. Aus Basta. Am zweiten Wandertag gab es eine kleine Runde von der Ödwies am Mühlengraben entlang über Rettenbach, wo es ein schönes Landgasthaus gab. Welches aber nur eigene Hotelgäste verpflegte und uns somit der Schnabel trocken blieb, zurück über den Hirschenstein wieder zur Odwies. Wo der Rest der Kameraden uns schon wie erwartet mit Lagerfeuer und Kaltgetränken empfing. Am Abend gab es wie auch schon zuvor Grillfleisch mit leckeren Salat. Der nächste Tag hatte nach dem Frühstück am Programm: Hüttenübergabe mit Stubendurchgang, Reinigung der Küche und fegen der Gemeinschaftsräume. Nach Inventur des Getränkekellers war klar, es mussten wieder lange heiße Abende am Lagerfeuerstattgefunden haben, denn die alkoholischen Kaltgetränke waren bis auf einen kleinen Rest nahezu aufgezehrt. Danach hieß es Auto einräumen, Hütte für 2023 reservieren, Gemeinschaftsfoto (Video) und die Nachhause fahrt antreten. Fazit: Großartiges Wetter, tolle Stimmung, Klasse Kameraden, Super Hütte und Hüttenwart und gerne wieder 2023 mit vielleicht noch mehr Kameraden.
RESERVISTENKAMERADSCHAFT SELB-SCHÖNWALD
BILDERARCHIV